Was kostet ihr Test Prozess? (K)Eine Ahnung!

Was kostet ihr Test Prozess? (K)Eine Ahnung!

Wir analysieren die Produktivität von Test Prozessen. Warum? Unsere Kunden haben ihren Test Prozess als einen Bereich mit Potenzial für eine Verbesserung ihrer Wettbewerbssituation identifziert. Unsere Test Produktivitäts Analyse liefert dazu Vorschläge und erläutert, auf welche Art und Weise diese zu einer Verbesserung beitragen.

Aber viele Kunden brauchen mehr Informationen für ihre Entscheidungen, insbesondere: Kosten und Nutzen der Umsetzung der Vorschläge.

Wir sind überzeugt von unseren Vorschlägen, aber ihnen ein Preisschild anhängen? – Lieber nicht – Zahlen haben so etwas Verbindliches. Wir haben zwar ein Gefühl für die finanziellen Größenordnungen der Umsetzung, aber wie sollen wir diese Ahnung (engl. „hunch“) in den Griff bekommen?

Im Kapitel „A domestication of hunch“ ihres Romans „The left hand of darkness“ lässt Ursula LeGuin außerirdische Mystiker auftreten, denen es durch eine Kombination von seherischer Begabung, Askese, Ritualen, Meditation und Ekstase gelingt, ihre Ahnungen zu Vorhersagen zu verdichten. Ob diese Methode auch für uns geeignet ist?

Im Roman erweisen sich die Mystiker als Realisten:

  1. Vorhersagen sind nicht umsonst, also stellen sie dem Fragenden ihre Leistung in Rechnung.
  2. Jede Vorhersage braucht stabile Voraussetzungen, also beginnen sie ihre Arbeit nur dann, wenn die Fragestellung nach ihrer Einschätzung überhaupt beantwortbar ist.

Soweit folgen wir ihrem Ansatz, aber statt unsere Ahnungen zu zähmen (engl. „domesticate“), bauen wir ihnen mit vertrauten Werkzeugen des klassischen Projektmanagement Handwerks eine Brücke zu den Vorhersagen.

Auf welche Kundendaten stützen sich unsere Aussagen?

Den ersten Brückenkopf bilden wir aus Informationen über die geplanten Kosten des Test Prozesses. Diese werden plausibilisiert, indem wir ihre Zusammensetzung aus Kalkulationen von  Ressourceneinsatz, Aktivitäten und Zielen hinterfragen.

Das andere Ende der Brücke und ggf. die Stützpfeiler dazwischen bauen wir aus der inhaltlichen und zeitlichen Projekt- und Test Prozess Planung, also: in welcher Abfolge, in welchen Zyklen welche Ziele und Ergebnisse in welcher Qualität erreicht werden sollten.

Welchen Beitrag zum Test Prozess bringen wir selbst mit auf den Weg?

Für jeden unserer Vorschläge werten wir vorhandene Erfahrungen aus und schätzen, welche einmaligen und wiederkehrenden Kosten bei ihrer Umsetzung anfallen und welche Einsparungen durch die Umsetzung zu erwarten sind. Diese Schätzungen werden durch die Beteiligung von ausreichend vielen Experten stabilisiert.

Dabei unterscheiden wir, ob Kosten und Einsparungen sich absolut oder im Verhältnis zu den Projekteigenschaften entwickeln. Idealerweise sind Vorschläge und Lösungen wiederverwendbar und daher mehrfach einsetzbar, in Wirklichkeit sind jedoch zwar alle Projekte gleich, aber manche doch gleicher.

Im letzten Schritt „montieren“ wir die Schätzungen auf die bestehende Planung, d.h. wir schlagen auch vor, wo und wann welche Lösung zum Einsatz kommen sollte und mit welchen Wirkungen wir dann rechnen können.

Aus dieser Rechnung ergibt sich eine Projektion von Kosten und Nutzen mit Bezug auf die ursprüngliche Planung, so dass sich die erhoffte Antwort, die neue Zahl herauskristallisiert: was kostet der Test Prozess!

Wie zuverlässig sind die Zahlen?

So haben wir die Brücke überschritten und unsere eigene Vorhersage erstellt. Doch da stellen sich uns mahnend wieder die realistischen Mystiker in den Weg. Sie erklären uns, warum sie das Geschäft mit Vorhersagen betreiben:

„To exhibit the perfect uselessness of knowing the answer to the wrong question“.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, sondern vor allem um die Erwartungen an die Antwort. Es bleibt wichtig, der Versuchung zu widerstehen und die ermittelten Zahlen nicht als absolute Wahrheit zu nehmen. Sie beruhen auf Schätzungen, sie bilden eine Grundlage für die Beurteilung von Risiken und ermöglichen so Entscheidungen und Aktivitäten, sie reduzieren Unsicherheit.

Erst nach der tatsächlichen Umsetzung der Vorschläge in konkreten Projekten kann sich der Grad der Zuverlässigkeit der Vorhersagen zur Wirkung der Lösungen zeigen und was sich aus Abweichungen vom erwarteten Effekt lernen lässt. Um an diesem Lernprozess teilhaben zu können, bieten wir auch die Überprüfung unserer Potenzialaussagen nach Einsatz unserer Lösungen an

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