Digitalisierung in der Fitness-Welt – wie fit sind Fitness-Apps?

Die Digitalisierung ist auch in der Fitness-Branche angekommen. Fitnessstudios locken Kunden heutzutage nicht mehr nur mit tollen Yoga- und Pilates-Kursen. Mittlerweile haben sie erkannt, wie wichtig es ist, das Angebot für die Kunden digital fit zu machen. ELIXIA z.B., eine Fitnessstudio-Kette mit mehreren Fitness-Centern in Deutschland, bietet seinen Kunden eine Fitness-App an, die ELIXIA-App. So können ELIXIA-Mitglieder überall und bequem auf den Kursplan und weitere Informationen zugreifen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter von Fitness-Apps, die verschiedene Workouts beispielweise für Muskelaufbau oder Beweglichkeit vorschlagen, sowie Trainingsfortschritte anzeigen, oder Ernährungstipps geben. Laut der W3B Studie von Fittkau und Maaß nutzt jeder dritte Smartphone-Besitzer Fitness-Apps. Eine Auswahl an guten und kostenlosen Fitness-Apps für regelmäßiges Training stellt PC-WELT vor. Hier ist die Liste.

Der digitale Fitness-Markt spricht nicht nur Profi-Sportler sondern auch Menschen an, die ihre Fitness und letztendlich ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen wollen. Mit manchen bestehenden Smartphone-Apps z.B. von Freeletics und Fitbit können motivierte Menschen ein Trainingsprogramm ohne Besuch von Fitnessstudio absolvieren. Die Flexibilität, die solche Apps ermöglichen, wird in Zeiten von Leistungsdruck und Zeitmangel sehr geschätzt.

Bis eine Fitness-App reif für den Markt ist, sind viele Arbeitsstunden unvermeidbar. Wieviel Arbeit steckt wirklich in der Entwicklung einer solchen Fitness-App? Wie intensiv werden sie getestet, bevor sie im Google Play Store oder Apple Store erscheinen? Haben sie nach der Veröffentlichung noch irgendwelche Schwachstellen, die idealerweise vor der Markteinführung verbessert werden sollten?

Fitness-App: kleines App-Symbol, großes (Test-)Projekt

Tatsache ist, eine Fitness-App ist das Ergebnis eines großen und komplexen Projektes. Nicht selten werden Hybridansätze gewählt, mit denen die App für alle Plattformen entwickelt wird. Je nachdem was die Fitness-App alles können soll, müssen verschiedene Gerätekomponenten wie z.B. GPS miteinbezogen werden, damit der Nutzer erfahren kann, welche Laufstrecke und wie viele Kilometer er während seines Trainings zurückgelegt hat.

Sobald die erste, häufig nach agilen Methoden entwickelte App-Version steht, wird sie getestet (manuell und/oder automatisch), wobei der Abdeckungsgrad und die Intensität der Tests stark variieren können, je nachdem welche Ziele im Fokus stehen. Mittlerweile gibt es einige Test Cloud Services z.B. Testdroid Cloud von IBM oder Xamarin Test Cloud, die Entwicklern ermöglicht, Android- und iOS-Apps gleichzeitig auf mehreren Geräten zu testen oder Fehlverhalten auf bestimmten Geräten zu reproduzieren. Wird eine valide funktionale Version erreicht, also eine Version, die dem gewünschten Geschäftsmodel entspricht, kommt es zur Veröffentlichung im App Store und/oder im Google Play Store. Dann geht es häufig weiter mit der Wartung und Erweiterung der App.

Fitness-Apps – Schwachstellen?

Zu bemängeln ist bei vielen Fitness-Apps die unverschlüsselte Übertragung von Daten. So können Nutzer-Daten leicht ausspioniert werden. Betreiber von Einkaufsportalen können beispielweise anhand der gesammelten Daten gezielt Werbung einschalten. Unternehmen können die von den Fitness-Apps gesammelten Daten systematisch analysieren, um das Nutzerverhalten besser zu verstehen. Diese Kenntnis wird dann in weitere Produkte umgewandelt, die dem Unternehmen noch mehr Umsatz bringen sollen. Sind Nutzer mit dieser Transparenz einverstanden, haben sie die Möglichkeit, in die digitale Fitness-Welt einzutauchen.

Fit mit infinIT Services

infinIT Services hat ein breit gefächertes Portfolio an IT-Lösungen und Services. Für die digitale Fitness-Welt lassen sich die Entwicklung von Apps, Testing Services und Testautomatisierungslösungen nennen. Anbieter von Fitness-Apps haben also die Möglichkeit, sich professionelle Hilfe von infinIT Services zu holen, um den hohen Ansprüchen der App-Nutzer gerecht zu werden.

Fazit

Wer heute seine Fitness verbessern will, hat sowohl klassisch analoge als auch moderne digitale Möglichkeiten. Es besteht ein Angebot an Fitness-Apps, das stetig wächst. Mit der Suchfunktion im Apple Store oder Google Play Store findet ein interessierter Mensch schnell Fitness-Apps. Qualitätsmerkmale wie Funktionalität und Benutzbarkeit sind zum großen Teil vorhanden. Datenschutz bleibt allerdings noch eine große Schwachstelle. Wer diese Schwachstelle als nicht so kritisch betrachtet, kann die verschiedenen Fitness-Apps ausprobieren und mit deren Hilfe seinen Fitness-Plan noch besser an seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Ansonsten kann man die Entwicklung in Bezug auf Datenschutz verfolgen und von den verschiedenen Fitness-App-Anbietern ein Statement verlangen. Aus der Sicht der Nutzer kann also behauptet werden, dass die aktuellen Fitness-Apps noch nicht ganz fit sind. Erst ab 2018 kann sich was verändern, wenn die Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt. Mal sehen!

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